Eine Gabe löst die Erzählung aus
Ein Hausvater bewirtet im Rahmen Buddha und Gemeinschaft. Die vergangene Geschichte zeigt Hase, Otter, Schakal und Affe mit verschiedenen Gaben. Der Hase bietet schließlich sich selbst an. Sakka prüft ihn; das Feuer verletzt ihn nicht.
Der Schluss stellt die Verbindung her
Sakka setzt das Hasenzeichen auf den Mond. Am Ende identifiziert der Buddha sich mit dem Hasen; die Gefährten werden Schülern zugeordnet. Diese Schlussverbindung und der Gabenrahmen unterscheiden den Zugang von einer bloß isolierten Tierfabel.
Großzügigkeit ist hier zugespitzt
Das Wunder trägt die religiöse Zuspitzung. Die heutige Illustration zeigt die Entscheidung der Tierfiguren vor der Gabe. Sie ist als künstlerische Interpretation gekennzeichnet.
Ein anderer Hase und ein anderes Ziel
In Avadānaśataka 37 will ein sprechender Hase einen hungernden Asketen vom Dorfweg abhalten. Seine Selbsthingabe führt zum Verbleiben im Wald und zu Regen. Die Schlussidentifikation verbindet Hase und Asket mit Buddha und jungem Mönch; Ānandas Frage erweitert das Thema zur geistlichen Freundschaft.
Welche Fassung erzählt welche Aufgabe?
| Zugang | Rahmen und Ziel | Schluss |
|---|---|---|
| Jātaka 316 | Gabe an einen als Brahman verkleideten Prüfer | Mondzeichen und Buddha-/Schülerzuordnung |
| Avadānaśataka 37 | Asket im Wald; geistliche Freundschaft | Regen und Verbleiben; Ānandas Frage |
Heutige Illustration der Entscheidung

Andere Rahmen, andere Beteiligte
| Rolle | Beitrag | Grenze |
|---|---|---|
| Otter, Schakal, Affe | Jeweils eigene Gabe | Jātaka 316. |
| Hausvater und Gemeinschaft | Geberrahmen | Keine vergangene Königshandlung. |
| Junger Mönch und Eltern | Waldweg und Erlaubnis | Avadāna37, eigene Rahmenfiguren. |
Wen nennt der Erzählungsschluss?
| Vergangene Rolle | Zuordnung | Beleggrenze |
|---|---|---|
| Otter | Ānanda | Erzählungsschluss. |
| Schakal | Moggallāna | Erzählungsschluss. |
| Affe | Sāriputta | Erzählungsschluss. |
| Hase | Buddha | Selbstidentifikation des Erzählers. |
| Sakka | Anuruddha | Nur redaktionelle Übersicht dieses Zugangs. |
Die Vorräte haben Besitzer
Fischer und Feldwächter bleiben Nebenrollen, doch ihre Vorräte sind nicht herrenlos. Die Tiere fragen nach Besitzern; der Schakal bezeichnet die Wegnahme im Vers als unrechtmäßig. Das erzeugt eine Spannung zur Selbstbewertung der Tiere, die der Text stehen lässt. Vor dem Sprung berücksichtigt der Hase sogar die Insekten im Fell.
Die Geschichte wird in Stein erzählt
Der Museumsführer von Chennai identifiziert im Goli-Bestand ein Fragment Nr.8 als Sasa-Jātaka. Er beschreibt den Hasen beim Feuer, seine Freunde dahinter sowie Śakra als Brahmanen und anschließend als königliche Gestalt, die auf den Mond weist. Mehrere Momente stehen in einem Bild. Der Führer ordnet die Goli-Skulpturen stilistisch um 250 n. Chr. ein. Das belegt eine bildliche Verwendung des Stoffes; eine unmittelbare Abhängigkeit von unserer englischen Textausgabe folgt daraus nicht.
Die Figur in ihren Quellen
Der weise Hase
Eigene Rolle im benannten Erzählfenster; nicht allein wegen Namen oder Motiv mit allen anderen Zugängen identifiziert.
Gabe und explizite Schlussidentifikation
Jātaka316
Die Figur in ihren Quellen
Sakka als Prüfer
Eigene Rolle im benannten Erzählfenster; nicht allein wegen Namen oder Motiv mit allen anderen Zugängen identifiziert.
Prüfung, Schutz und Mondzeichen
Jātaka316
Die Figur in ihren Quellen
Hase in Avadānaśataka37
Eigene Textrolle; nicht mit jeder Hasengestalt des Museums verschmolzen.
Hase in Avadānaśataka37
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Asket in Avadānaśataka37
Bleibt im Wald; eigene Rolle neben dem Hasen.
Asket in Avadānaśataka37
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Ānanda im Schlussdialog
Eigene Frage nach geistlicher Freundschaft, nicht Akteur der vergangenen Hasenhandlung.
Ānanda im Schlussdialog
Benannter Ausschnitt
Die Figur in ihren Quellen
Otter im Jātaka316
Eigene Gabe neben dem Hasen.
Otter im Jātaka316
Jātaka316, Rahmen/Handlung S.34–37
Die Figur in ihren Quellen
Schakal im Jātaka316
Eigene Gabe, nicht mit dem Otter vertauscht.
Schakal im Jātaka316
Jātaka316, Rahmen/Handlung S.34–37
Die Figur in ihren Quellen
Affe im Jātaka316
Eigene Gabe; kein bloßes Begleittier.
Affe im Jātaka316
Jātaka316, Rahmen/Handlung S.34–37
Die Figur in ihren Quellen
Hausvater im Jātaka-Rahmen
Bewirtet Buddha und Gemeinschaft; nicht König einer vergangenen Handlung.
Hausvater im Jātaka-Rahmen
Jātaka316, Rahmen/Handlung S.34–37
Die Figur in ihren Quellen
Buddha und Gemeinschaft im Geberrahmen
Rahmenhandlung, getrennt von den vergangenen Tierrollen.
Buddha und Gemeinschaft im Geberrahmen
Jātaka316, Rahmen
Die Figur in ihren Quellen
Junger Mönch in Avadānaśataka37
Wird zum Waldaufenthalt angeleitet; Schluss identifiziert den früheren Asketen mit ihm.
Junger Mönch in Avadānaśataka37
Nr37, S.18–22
Belegte Beziehungen
- Der Schluss bezeichnet den Asketen als früheres Leben dieses Mönchs. Asket in Avadānaśataka37Belege [2] : Nr37, S.21–22
Die Figur in ihren Quellen
Eltern des jungen Mönchs
Vater verliert Vermögen; Eltern erlauben den religiösen Weg. Keine individuellen Namen im Fenster.
Eltern des jungen Mönchs
Nr37, S.18–19
Die Figur in ihren Quellen
Ānanda im Jātaka316-Schluss
Schlussidentifikation des Otters; begrenztes Teilprofil.
Ānanda im Jātaka316-Schluss
Schluss, Absatz nach den vier Versen
Belegte Beziehungen
- Explizite Zuordnung im Erzählungsschluss. Otter im Jātaka316Belege [3] : Schluss, Absatz nach den vier Versen
Die Figur in ihren Quellen
Moggallāna im Jātaka316-Schluss
Schlussidentifikation des Schakals; begrenztes Teilprofil.
Moggallāna im Jātaka316-Schluss
Schluss
Belegte Beziehungen
- Explizite Zuordnung im Erzählungsschluss. Schakal im Jātaka316Belege [3] : Schluss
Die Figur in ihren Quellen
Sāriputta im Jātaka316-Schluss
Schlussidentifikation des Affen; begrenztes Teilprofil.
Sāriputta im Jātaka316-Schluss
Schluss
Belegte Beziehungen
- Explizite Zuordnung im Erzählungsschluss. Affe im Jātaka316Belege [3] : Schluss
Die Figur in ihren Quellen
Fischer am Ganges
Besitzer der abgelegten Fische; keine Gabe an den Otter erzählt.
Fischer am Ganges
Vergangene Handlung, Fischfund
Die Figur in ihren Quellen
Feldwächter mit Vorräten
Besitzer der vom Schakal genommenen Vorräte; kein sprechender Gastgeber.
Feldwächter mit Vorräten
Vergangene Handlung, Vorratsfund
Die Figur in ihren Quellen
Insekten im Hasenfell
Der Hase schüttelt sie vor dem Sprung ab, damit sie entkommen.
Insekten im Hasenfell
Prüfung durch Sakka, vor dem Sprung
Die Figur in ihren Quellen
Brahmadatta als zeitlicher Königsbezug
Einleitende Regierungsangabe, kein auftretender Prüfer.
Brahmadatta als zeitlicher Königsbezug
Beginn der vergangenen Handlung
Die Figur in ihren Quellen
Anuruddha in der redaktionellen Übersicht
Zusätzliche Sakka-Zuordnung nur im redaktionellen Vorspann dieses Zugangs.
Anuruddha in der redaktionellen Übersicht
Redaktionelle Figurenübersicht, nicht Erzählungsschluss
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Avadānaśataka: Erzählung37
Bibliografischer Bezug.
Keine eigene Datierung des Werkes.
Sprache: Benannter englischer Übersetzungszugang
Benutzte Ausgabe
Avadānaśataka: Erzählung37: ausgewählter Zugang
Appleton2014: Erzählung37 vollständig gelesen, nicht die ganze Dekade.
Datierung gemäß Quellenkopf.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Jātaka 316 in zwei benannten englischen Zugängen, Avadānaśataka 37 in Appletons Übersetzung und eine katalogbeschriebene Goli-Bildrezeption.
- Verwendeter Ausschnitt
- Konkrete Fassungslektüre; keine vollständige Karte verwandter Geschichten oder moderne Handlungspflicht.
- Sasa-Jātaka316: Rahmen, Hase und Schlussidentifikation
Benannter historischer englischer Jātaka-Zugang im Internet Sacred Text Archive · Historischer Übersetzungszugang; Drucktitelblatt nicht unabhängig kollationiert.
Erste vollständige Textausgabe im Webfenster: Rahmen, vergangene Handlung, vier Verse, Schlussidentifikation und eine Note, gedruckte S.34–37. Doppelte Webwiedergabe nicht als zwei Fassungen gezählt.
Keine eigene Pāli-Kollation. Mondzeichen und unverbrennender Körper sind Erzählung. Die Seitenwerbung ist kein Werkbestandteil; Referenzwerke nicht gelesen. Abgerufen am 2026-10-07.
Zur Textstelle: Eine Gabe löst die Erzählung aus Zur Textstelle: Der Schluss stellt die Verbindung her Zur Textstelle: Großzügigkeit ist hier zugespitzt Zur Textstelle: Welche Fassung erzählt welche Aufgabe? Zur Textstelle: Heutige Illustration der Entscheidung Zur Textstelle: Andere Rahmen, andere Beteiligte - The Fourth Decade of the Avadānaśataka: Nr.37, The Hare
Naomi Appleton,2014, Asian Literature and Translation2/5
Archiv-/Verlagskopf, Einleitung S.1 und vollständige Erzählung37 S.18–22 mit Noten51–55 tatsächlich gelesen; PDF S.19–23, Text nur von Überschrift37 bis vor38.
Ausgewählte Erzählung, keine Gesamtlektüre der Dekade. Speyer1906–1909/Vaidya1958 nach Einleitung; eigene Sanskritkollation nicht behauptet. Selbstaufopferung und religiöse Wunder keine moderne Handlungsanweisung. Abgerufen am 2026-10-08.
- Jātaka316: revidierter englischer Kommentarzugang
Historische englische Übersetzungen; revidiert von Ānandajoti Bhikkhu, Version3, August2023
Jātaka316 vollständig: Titel, redaktionelle Übersicht, Rahmen, vergangene Handlung, vier Verse und Schluss. Zusätzlich auf der Startseite die Ausgabenangaben und Bibliografie der historischen Übersetzungen gelesen (https://ancient-buddhist-texts.net/English-Texts/Jataka/index.htm, Kopf und Translation-Bibliografie).
Revidierter Zugang zur bereits verwendeten Geschichte, keine zweite unabhängige Erzählfassung. Kein eigener Pāli-Abgleich. Die redaktionelle Anuruddha-Zuordnung steht nicht im hier wiedergegebenen Erzählungsschluss. Abgerufen am 2026-10-08.
- Guide to the Buddhist Antiquities: Goli, Nr.8
A. Aiyappan und P. R. Srinivasan; Government Museum, Chennai, Nachdruck1998
Titel-/Imprintseiten PDF3–4; Goli-Einleitung am Ende vonS.44/PDF66; vollständiger Eintrag Nr.8, S.47/PDF69 tatsächlich gelesen.
Nicht der ganze80seitige Führer. Datierung um250n.Chr. als stilistische Einordnung des Goli-Bestands im Führer, keine eigene Datierung. Katalogparaphrase der Geschichte keine zweite unabhängig kollationierte Textfassung. Aktueller Standort/Aufstellung und Abbildung nicht selbst geprüft; keine Reproduktion übernommen. Abgerufen am 2026-10-08.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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