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MythaneumDas Museum der Mythologien

Quellenporträt

Tsukumogami ki: Textzeuge und Bildherkunft

Welche Edition wurde übersetzt, und woher stammen ihre Bilder?

2 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein Textzeuge ist ausdrücklich bezeichnet

Reider übersetzt den NDL-Einrollentext nach MJMT9 und nennt weitere konsultierte Editionen. Das ist ein genauer Zugang innerhalb der TypB-Gruppe, keine vollständige Kollation sämtlicher Überlieferungen. Die im Supplement reproduzierten Kyoto-Bilder sind ein anderer Zeuge.

Ein zitierter Buchtitel kann unsicher bleiben

Die Übersetzernote erklärt, dass zum eingangs genannten In’yōzakki kein bekannter Text vorliegt. Ein gelehrtes Zitat im Erzähltext beweist daher keine von uns gelesene ältere Quelle. Referierte Sutren und Geschichten sind ebenfalls nicht automatisch eigene Lektüren.

Nachlesen: [1] S.2, Note1

Die Fassung bestimmt die Szenenfolge

Der frühere Fachartikel vergleicht TypA/B und zusätzliche Szenen. Die nun vollständig gelesene Übersetzung erschließt einen konkreten TypB-Weg. Das Museum behandelt den Unterschied zwischen Textgruppen, statt die fehlenden Szenen still in jede Fassung einzusetzen.

Nachlesen: [2] Druck234–236

Dinge bekommen eine Haltung

Die abgenutzte Keule und die intakte Gebetskette verweisen auf Aratarō und Ichiren im Anfangsstreit. Das Bild deutet ihre Spannung durch Abstand und Richtung an; es zeigt den Angriff nicht. Bauformen, Materialien, weitere Geräte und Licht sind frei gestaltet. Die Illustration ist kein historisches Bildzeugnis und keine Reproduktion der Kyoto-Rolle.

Die heutige Bildinterpretation

Eine abgenutzte Keule neigt sich auf einem Stein einer unbeschädigten hölzernen Gebetskette zu; Schalen und Geräte liegen im Halbkreis daneben.
KI-generierte heutige Interpretation des Streits ausrangierter Dinge am Anfang von Tsukumogami ki nach Reiders Übersetzung. Keule und Gebetskette verweisen auf Aratarō und Ichiren; Haltung und Abstand sind frei gestaltet. Keine Reproduktion der Kyoto-Bildrolle, kein Angriff und keine Ritualanleitung. Textgrundlage

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Tsukumogami ki: die benannte Typ-B-Fassung

Der hier erschlossene japanische Text erzählt von Werkzeugwesen und religiöser Umkehr. Die Zuordnung folgt der in Reiders Übersetzung bezeichneten Typ-B-Fassung; sie vereinigt keine abweichenden Handschriften.

Die verwendete Übersetzung erschien 2009. Dieses Datum datiert weder die Handlung noch alle Handschriften oder die Entstehung des Werkes.

Sprache: Japanisch

Benutzte Ausgabe

Reider 2009: The Record of Tool Specters

Gelesen wurden die vollständige englische Übersetzung, ihre Anmerkungen 1–40, die Angaben zur Übersetzungsgrundlage, die Bibliografie und 15 Abbildungsunterschriften auf 19 PDF-Seiten. Die Bildpixel wurden nicht betrachtet; eine eigene japanische Originallektüre oder Handschriftenkollation wird nicht behauptet.

2009

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Tsukumogami ki: vollständige benannte Übersetzung
Verwendeter Ausschnitt
Reiders Vollübersetzung von 2009 des NDL-Einrollentexts Typ B nach MJMT9,417–425. Kyoto-Abbildungsunterschriften gelesen, keine Bildpixel oder japanischen Originaltexte. Keine Gesamtlektüre aller Handschriften.
  1. Tsukumogami ki (The Record of Tool Specters), vollständige Übersetzung

    Noriko T. Reider / Japanese Journal of Religious Studies · 2009

    Alle19PDFSeiten: vollständigeenglischeÜbersetzung,Noten1–40,15Abbildungsunterschriften,ÜbersetzungsgrundlageundBibliografiegelesen. KeinjapanischerOriginaltext/alleHandschriftenkollationiert; KyotoAbbildungspixelnichtbetrachtet. ReferierteWerke/Sutrennichtselbstgelesen.

    TypB-Übersetzung nach benannter Edition; eingerückte und geklammerte Texte, Übersetzerkommentar und Erzählbehauptung getrennt. Sektenpolemik als historische Textstimme, kein heutiges Urteil über Buddhismus. Keine Ritual-/Mantraanleitung oder Bildreproduktion. Abgerufen am 2026-10-09.

  2. Animating Objects: Tsukumogami ki and the Medieval Illustration of Shingon Truth

    Noriko T. Reider / Japanese Journal of Religious Studies36/2 · 2009

    Druckseiten231–237 vollständig einschließlich zugehöriger Noten1–11 gelesen: Einleitung, Text-/Fassungssummary, Datierungsdiskussion und Wortspielanfang. Übrige27-Seiten-Arbeit, separat angekündigte Vollübersetzung, referierte Editionen und Bilder nicht ausgewertet.

    Eigene begrenzte Inhaltswiedergabe; Fach- und Katalogdeutung von eigener Primärtext-/Bildlektüre getrennt. Keine Vollsammlung, kein garantiertes Ritualwissen, keine pauschale Kami-Identität. Medienrechte nicht aus bloßer Erreichbarkeit ableiten. Abgerufen am 2026-10-09.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-09. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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