PflanzenporträtCeratodon purpureusEin wenige Zentimeter hohes Moos kann für Springschwänze chemisch verschieden riechen, je nachdem, ob es männlich oder weiblich ist. Wahlversuche und Kulturversuche zeigen unterschiedliche Teile einer möglichen Fortpflanzungshilfe. Sie erklären auch, weshalb Tierkontakt nicht mit Unabhängigkeit von Wasser gleichzusetzen ist.Entdecken ↗
PflanzenporträtCeratopteris richardiiOb ein junger Vorkeim dieses Wasserfarns männlich oder zwittrig heranwächst, hängt auch von Signalen benachbarter Vorkeime ab. Mutanten mit verändertem HER7 reagieren darauf nicht normal. Das identifizierte Gen macht die Verbindung zwischen chemischer Umgebung und Geschlechtsentwicklung untersuchbar, obwohl der Signalstoff selbst noch nicht chemisch bestimmt ist.Entdecken ↗
PflanzenporträtCeropegia sandersoniiDie schirmförmige Blüte verspricht kleinen Fliegen eine Mahlzeit, indem ihr Duft Hinweise auf angegriffene Honigbienen nachahmt. Danach wird der Weg rutschig: Winzige Tropfen können die Haftpolster der Besucher beeinträchtigen. Erst passende Bewegungen an den inneren Blütenorganen machen aus einem Besuch Pollenübertragung.Entdecken ↗
PflanzenporträtChilenische AraukarieDie großen Samen der Chilenischen Araukarie sind Nahrung für Menschen und Sittiche. Teilweiser Fraß muss ihre Keimfähigkeit jedoch nicht zerstören. Unter bestimmten Erntebedingungen kann eine Bissspur sogar dazu beitragen, dass ein Samen auf dem Waldboden zurückbleibt. Ob ein Samenverbraucher schadet oder nützt, hängt hier auch vom Verhalten eines zweiten Verbrauchers ab.Entdecken ↗
PflanzenporträtCodariocalyx motoriusBei Codariocalyx motorius bewegen sich kleine seitliche Blättchen im Minutenrhythmus. Wie schnell sie schwingen, lässt sich durch Licht verändern. Ein kontrollierter Versuch trennt dabei Lichtstärke, Lichtzusammensetzung und Umgebungstemperatur – und lässt die Frage nach dem Nutzen der Bewegung offen.Entdecken ↗
PflanzenporträtCuscuta australisCuscuta australis verbindet sich als Parasit mit anderen Pflanzen und kann von ihnen ein Protein der Blühsteuerung übernehmen. Daraus folgt jedoch nicht, dass ihr jede eigene Blühregulation fehlt. Untersuchungen von 2020 und 2024 trennen Proteinimport, gewebespezifische Eigenexpression und tatsächliche Abhängigkeit voneinander.Entdecken ↗