PflanzenporträtSal-WeideDie frühen Kätzchen der Sal-Weide bieten Insekten Nahrung, bevor das Laub austreibt. Doch männliche und weibliche Blüten wachsen auf verschiedenen Pflanzen. Damit Samen entstehen, muss Pollen zwischen ihnen reisen. Wind, Bienen und Nachtfalter können dabei unterschiedliche Lücken schließen – je nachdem, wo die möglichen Partner stehen.Entdecken ↗
PflanzenporträtSchamhafte SinnpflanzeEine Berührung kann die feinen Blättchen der Sinnpflanze in Sekunden zusammenklappen lassen. Der Reiz wird durch elektrische und chemische Vorgänge weitergegeben, die Bewegung durch Wasserverlagerung in Blattgelenken erzeugt. Signal, bewegliches Gewebe und die spätere Wiederöffnung sind dabei verschiedene Teile derselben Reaktion.Entdecken ↗
PflanzenporträtScharbockskrautScharbockskraut nutzt das frühe Frühjahr mit Blättern und gelben Blüten, zieht sich aber bald wieder aus dem sichtbaren Bestand zurück. Seine unterirdischen Speicher und Erneuerungsknospen sichern den nächsten Austrieb. Bei manchen Formen kommen Brutknöllchen in den Blattachseln hinzu; Samenbildung und Chromosomensätze unterscheiden sich innerhalb des Artumfangs.Entdecken ↗
PflanzenporträtScharlachrote GauklerblumeDunkelrosa statt rote Blüten brachten der Scharlachroten Gauklerblume in einem Feldversuch viel mehr Hummelbesuche. Trotzdem blieben Kolibris die häufigeren Besucher. Die gezielte Einkreuzung eines Farblocus zeigt damit sowohl die große Wirkung eines Merkmals als auch den Unterschied zwischen relativer Zunahme und tatsächlicher Dominanz.Entdecken ↗
PflanzenporträtSchilfrohrUnter einem Röhricht liegt ein verzweigtes Rhizomsystem in oft sauerstoffarmem Boden. Luftkanäle verbinden es mit den Halmen. Bei geeigneter Außenfeuchte entsteht in lebenden Blattscheiden ein Druck, der Gase durch die Pflanze bewegen kann. Alte offene Halme gehören dabei als Ausgänge zum System.Entdecken ↗
PflanzenporträtSchwarzer HolunderDie dunklen Holunderfrüchte reifen zu einer Zeit, in der viele Vögel ihren Energiebedarf für den Herbstzug decken. Doch ein leer gefressener Fruchtstand ist noch kein Nachwuchserfolg. Erst Transport, Entfernung des Fruchtfleisches, Samenruhe und ein geeigneter Keimplatz verbinden die Ernte mit der nächsten Holundergeneration.Entdecken ↗