PflanzenporträtRotbucheDie Rotbuche verdunkelt den Waldboden und kann gerade dort ihre nächste Generation erhalten. Junge Buchen nutzen wenig Licht zum langsamen Überdauern, bis sich eine Kronenlücke öffnet. Mehr Sonne bringt dann zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, aber auch einen höheren Wasserbedarf. Dieser Zusammenhang erklärt sowohl ihre Konkurrenzkraft als auch eine wichtige Grenze bei Trockenheit.Entdecken ↗
PflanzenporträtRote MangroveZwischen Meer und Schlamm löst die Rote Mangrove drei verschiedene Probleme zugleich. Sie begrenzt die Salzaufnahme, führt ihren unterirdischen Wurzeln Luft zu und lässt Keimlinge schon am Mutterbaum wachsen. Die langen hängenden Gebilde sind deshalb ein Teil der Fortpflanzung, während die Stelzwurzeln zugleich Verankerung und Gasweg schaffen.Entdecken ↗
PflanzenporträtRoter FingerhutDie Glocken des Roten Fingerhuts öffnen sich von unten nach oben und wechseln dabei ihre Rolle: Erst geben sie Pollen ab, später empfangen sie ihn. Hummeln verbinden diese zeitlich versetzten Blüten zu einer erstaunlich geordneten Fortpflanzungskette.Entdecken ↗
PflanzenporträtRundblättriger SonnentauDer Rundblättrige Sonnentau fängt kleine Tiere mit klebrigen Drüsenblättern. Entscheidend ist der zusätzliche Gewinn an Nährelementen in einer Umgebung, in der Wurzeln davon wenig erreichen. Wie viel Stickstoff die Pflanze aus Beute bezieht, lässt sich im Freiland messen. Die Antwort verändert sich mit dem Standort – ebenso wie der Nutzen dieser aufwendigen Ernährungsweise.Entdecken ↗
PflanzenporträtSaat-ErbseDie dicken Hälften einer Erbse sind Keimblätter voller Vorräte. Sie bleiben bei der Keimung gewöhnlich unter der Erde, während Spross und Wurzeln wachsen. Eigene Fotosynthese, Mineralstoffaufnahme und die mögliche Zusammenarbeit mit Knöllchenbakterien ersetzen diese Versorgung schrittweise. Der erste grüne Trieb markiert deshalb keinen abrupten Wechsel zur Selbstständigkeit.Entdecken ↗
PflanzenporträtSaguaroDer ausgewachsene Saguaro trägt einen großen Wasservorrat im Spross. Sein winziger Keimling besitzt diese Reserve noch nicht. Ob aus ihm ein Wüstenriese wird, hängt deshalb oft vom Schutz einer anderen Pflanze ab. Später helfen Rippenbau und Speichergewebe, trockene Zeiten zu überstehen – bis auch diese Vorräte an Grenzen kommen.Entdecken ↗