PflanzenporträtKleines SchneeglöckchenDas Kleine Schneeglöckchen beginnt seine sichtbare Saison mit einem Vorrat aus dem Vorjahr. Seine Zwiebel ermöglicht frühen Austrieb; die grünen Blätter arbeiten danach für den nächsten Kreislauf. Selbst die grünen Zeichnungen der weißen Blüte sind physiologisch aktiv. Zwischen früher Blüte und erfolgreichem Nachwuchs liegen jedoch weitere Aufgaben, die weder Insekten noch Ameisen automatisch für die Pflanze lösen.Entdecken ↗
PflanzenporträtKokospalmeIn einer Kokosnuss liegt ein kleiner Embryo neben einem großen Vorrat aus flüssigem und festem Nährgewebe. Die ganze Frucht kann schwimmen. Beim Keimen wächst der junge Spross nach außen, während sich innen ein Teil des Keimblatts ausdehnt und die Reserven für den Start erschließt.Entdecken ↗
PflanzenporträtKorkeicheKork besteht überwiegend aus abgestorbenen Zellen. Trotzdem kann eine Korkeiche nach einer Ernte eine neue dicke Schutzschicht aufbauen. Dafür muss sie unter der freigelegten Oberfläche ein neues Bildungsgewebe anlegen. Dieser Wiederaufbau beansprucht gespeicherten Kohlenstoff und kann den Baum besonders in trockenen Jahren belasten.Entdecken ↗
PflanzenporträtKüchenzwiebelNach dem Zerschneiden einer Küchenzwiebel läuft eine kurze chemische Kette an. Ein Enzym erzeugt eine reaktive Schwefel-Zwischenstufe, ein zweites lenkt sie zum flüchtigen Tränenfaktor. Wird gezielt dieser zweite Schritt gebremst, verändert sich die Verteilung der Produkte.Entdecken ↗
PflanzenporträtKüstenmammutbaumMehr als hundert Meter über dem Boden wird Wasser knapp, selbst wenn die Wurzeln im feuchten Wald stehen. Der Küstenmammutbaum begegnet diesem Höhenproblem mit veränderten Blättern und kann zusätzlich Nebelwasser aufnehmen. Seine riesige Gestalt beruht außerdem auf Zeit, Reserven und Neuaustrieb – Eigenschaften, die Brände überstehen helfen, aber keinen unverwundbaren Baum ergeben.Entdecken ↗
PflanzenporträtLanglebige KieferEin großer Teil des Stamms kann verwittert sein, während ein schmaler lebender Streifen die grüne Krone weiter versorgt. Bei Pinus longaeva gehören örtlicher Gewebeverlust und fortgesetztes Wachstum zum selben Individuum. Diese Bauweise erklärt, weshalb ein sehr alter Baum zugleich junge Nadeln, neue Triebe und lange abgestorbene Holzflächen trägt.Entdecken ↗