PflanzenporträtKartoffelDie Kartoffel speichert ihren Vorrat in einem umgebauten Spross. Die Augen der Knolle sind Knospen; aus ihnen kann eine neue Pflanze wachsen. Wann unterirdische Sprossenden anschwellen und wie sie mit Kohlenstoff versorgt werden, wird zwischen Blättern und Untergrund abgestimmt. Derselbe Pflanzenkörper bildet daneben Blüten, Früchte und echte Samen.Entdecken ↗
PflanzenporträtKautschukbaumDer weiße Latex des Kautschukbaums ist der flüssige Inhalt spezialisierter lebender Zellen. Er fließt nach einem Rindenschnitt aus einem verzweigten Milchröhrensystem. Damit der Baum wiederholt Latex abgeben kann, muss er Wasserverhältnisse, Gerinnung und die energieaufwendige Neubildung seines Zellinhalts miteinander vereinbaren.Entdecken ↗
PflanzenporträtKeulen-BärlappÜber den Waldboden kriecht ein immergrüner Spross, aus dem kleine aufrechte Äste und gestielte Sporenähren wachsen. Zwischen einer verwehten Spore und diesem grünen Bärlapp liegt jedoch eine eigene, meist unterirdische Pflanzengeneration. Sie hat kein Chlorophyll und ist für ihre organische Ernährung auf Pilzpartner angewiesen.Entdecken ↗
PflanzenporträtKlatsch-MohnDie rote Klatschmohnblüte nimmt Pollen auf, doch nicht jeder Pollenschlauch darf seinen Weg fortsetzen. Ein Erkennungssystem aus zwei zusammengehörenden Proteinen kann unverträglichen Pollen zurückweisen. Danach verändern sich Ionenströme, Zellgerüst und Säuregrad im Pollenschlauch, bis ein geregelter Zelltod folgt. An dieser unscheinbaren Hürde lässt sich Fortpflanzung als präzise abgestimmter Zellprozess verstehen.Entdecken ↗
PflanzenporträtKleine WasserlinseEin Wasserlinsenteppich kann sich rasch vermehren, ohne dass Samen entstehen. Selbst wenn eine Kultur winzige Blüten und keimfähigen Pollen hervorbringt, ist die geschlechtliche Fortpflanzung noch nicht gesichert: Zeitplan und genetische Verträglichkeit stellen unterschiedliche Hürden dar.Entdecken ↗
PflanzenporträtKleiner KlappertopfÜber der Erde steht eine kleine grüne Wiesenpflanze mit gelben Blüten. Unter der Erde verbindet sie sich mit den Wurzeln ihrer Nachbarn und zapft deren Wasserleitung an. Wie gut das gelingt, hängt auch von der Abwehr des Wirts ab – mit Folgen für die Konkurrenz um Licht und Platz in der ganzen Wiese.Entdecken ↗