PflanzenporträtWald-ErdbeereDie rote Wald-Erdbeere wächst aus dem Blütenboden. Den entscheidenden Wachstumsanstoß liefern die sich entwickelnden Samen in den kleinen Nüsschen auf ihrer Oberfläche. Zugleich kann die Pflanze Tochterrosetten an Ausläufern bilden – ein zweiter Fortpflanzungsweg, dessen Entstehung ebenfalls hormonell geregelt wird.Entdecken ↗
PflanzenporträtWald-KieferDie Wald-Kiefer wächst auf armen Sandböden und übersteht viel Kälte und Trockenheit. Trotzdem sterben in besonders trockenen Regionen alte Kiefern ab. Der scheinbare Widerspruch führt zu ihrer eigentlichen Strategie: Wasserverluste begrenzen, Blätter mehrere Jahre nutzen und offene Standorte besetzen. Diese Vorteile haben Kosten und wirken über mehrere Jahre nach.Entdecken ↗
PflanzenporträtWald-SauerkleeDie drei herzförmigen Blättchen des Wald-Sauerklees können sich ausbreiten und herabsenken. Bewegliche Gelenke verändern ihre Stellung durch Zelldruck. Dahinter steckt mehr als die unmittelbare Helligkeit: Jahreszeit und Tagesrhythmik beeinflussen die Bewegung, und starkes Licht stellt eigene Anforderungen.Entdecken ↗
PflanzenporträtWasserfalleAn einem frei im Wasser schwebenden Spross sitzen kleine Klappfallen in Quirlen. Eine geringe Bewegung ihrer Mittelrippe genügt, um beide Hälften zusammenzuführen. Der schnelle Fang nutzt Zelldruck und gespeicherte Spannung; sein Bewegungsprinzip unterscheidet sich von dem der großen Venusfliegenfallen.Entdecken ↗
PflanzenporträtWeichweizenIm Weichweizen wirken drei verwandte Genomausstattungen zusammen. Seine Abstammung erklärt die sechs Chromosomensätze; besondere Regeln der Zellteilung helfen, sie geordnet weiterzugeben. Das vertraute Getreidekorn entsteht anschließend als Frucht mit einem großen Speichergewebe. Von der Paarung der Chromosomen bis zur Stärke im Mehlkörper liegen mehrere unterschiedliche Entwicklungsleistungen.Entdecken ↗
PflanzenporträtWeiße MistelEin grüner Mistelbusch kann hoch im Baum leben, ohne eine Wurzel bis zum Boden zu schicken. Dafür muss schon der Keimling zwei Probleme lösen: auf einem Zweig haften bleiben und einen dauerhaften Anschluss an den Wasserstrom des Wirts herstellen. Aus einem klebrigen Samen wird so eine Verbindung, an der zwei Pflanzen über Jahre weiterwachsen.Entdecken ↗