PflanzenporträtGraue MangroveDie Graue Mangrove verbindet luftarmen Gezeitenschlick über aufrechte Atemwurzeln mit der Atmosphäre. Ihre Blätter scheiden Salz aus; an den Atemwurzeln wurde ein weiterer Ausscheidungsweg entdeckt.Entdecken ↗
PflanzenporträtGrevillea crithmifoliaGrevillea crithmifolia kann dichte Gruppen kurzer Seitenwurzeln bilden. In einem Versuch unterblieb ihre Bildung auch an einer schwach mit Phosphat versorgten Wurzelhälfte, sobald die andere Hälfte reichlich erhielt. Das getrennte Wurzelsystem macht sichtbar, dass lokales Angebot und Reaktion der ganzen Pflanze verschiedene Dinge sind.Entdecken ↗
PflanzenporträtGroße BrennnesselEin Brennhaar ist eine mineralisch verstärkte Injektionsstruktur. Sie schützt die Große Brennnessel besonders gegenüber manchen Säugetieren, hält aber zahlreiche Insekten nicht vom Fressen ab. Ihr Erfolg entsteht aus diesem selektiven Schutz, nährstoffabhängigem Wachstum und einem langlebigen unterirdischen Sprosssystem.Entdecken ↗
PflanzenporträtGroßer AlgenfarnDer Große Algenfarn kann gemeinsam mit einem Cyanobakterium Luftstickstoff nutzen. Der Partner lebt in kleinen Hohlräumen der Blätter und wird in neue Organe sowie über Fortpflanzungsstadien weitergegeben. Dafür muss das Bakterium zwischen beweglichen, stickstofffixierenden und ruhenden Zellzuständen wechseln. Die Partnerschaft bleibt also nur erhalten, wenn die Entwicklung zweier verschiedener Organismen zusammenpasst.Entdecken ↗
PflanzenporträtGroßes SpringkrautDie reife Frucht des Großen Springkrauts kann ihre fünf Klappen plötzlich einrollen und Samen fortschleudern. Die Bewegung nutzt eine zuvor aufgebaute Spannung der Fruchtwand. Danach entscheidet der Ablageort weiter: Ein Samen kann am Boden liegen bleiben, zunächst schwimmen oder unter ganz anderen Bedingungen keimen als sein Nachbar.Entdecken ↗
PflanzenporträtHänge-BirkeDie Hänge-Birke gewinnt freie Flächen durch viele leichte Samen und rasches Jugendwachstum. Doch der Windtransport erklärt nur einen Teil ihres Erfolgs: Keimfähige Samen können im Boden auf eine Gelegenheit warten, und erst Licht, Feuchtigkeit und wenig Konkurrenz machen daraus junge Bäume. Später verändert ihr eigener Wald die Bedingungen, unter denen die nächste Generation bestehen müsste.Entdecken ↗