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Dadaismus · Werk 03 von 15

Was die Schere übrig lässt

Digitales Werk · Mit ImageGen geschaffen · 2026

Schwarze, blaue, rote und graue Papierfragmente mit gerissenen Rändern liegen um eine helle freie Mitte; unten rechts läuft ein schwarzer Faden ein.
Bild öffnen und vergrößern1536 × 1024 Pixel · Originalproportionen

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Eine Form kann aus dem Fehlenden entstehen

Die Zwischenräume gerissener Papiere werden wichtiger als ihre einzelnen Formen.

Die bunten Fragmente besitzen unterschiedlich rauhe Ränder. Einige tragen Raster, Linien oder Kreise, andere bleiben fast einfarbig. Keines erklärt allein, worum es geht. Erst ihre Abstände lassen in der hellen Mitte eine zusammenhängende, unregelmäßige Form entstehen.

Der dünne Faden endet, bevor er diese Mitte erreicht. Er bietet eine mögliche Verbindung an und lässt sie offen. Die Anordnung wirkt stellenweise zufällig, ist hier aber als digitale Komposition erzeugt und ausgewählt. Gerade dadurch wird die Frage interessant, woran wir Zufall erkennen wollen: an unregelmäßigen Kanten, ungleichen Abständen oder einer fehlenden eindeutigen Geschichte.

Welche Gestalt erkennst du in der freien Mitte, und verschwindet sie wieder, wenn du die Papierstücke einzeln betrachtest?

KI-generierte Bildinterpretation. Redaktion und Kuration: Benjamin Metzig. Die Bildbesprechung beschreibt diese digitale Arbeit.

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